Eine weitere Möglichkeit ist die Bewerbung per E-Mail. Aber Achtung - längst nicht alle Unternehmen erwarten E-Mail-Bewerbungen. Erkundigen Sie sich vorher, ob das Unternehmen dafür gerüstet ist.
Im Prinzip unterscheidet sich eine E-Mail-Bewerbung nicht wesentlich von einer Bewerbungsmappe. Vermeiden Sie jegliche Unseriosität, wie sie beispielsweise in der Chat-Kommunikation im Internet oft üblich ist! Eine E-Mail verlagert die Bewerbung nur in ein anderes Medium: Druckt der Personalchef Ihre Mail aus, so hat er quasi Ihre Mappe vorliegen.
Eine E-Mail-Bewerbung enthält wahlweise das Anschreiben oder einen kurzen Hinweis im Editor und sämtliche Unterlagen wie Lebenslauf oder Zeugnisse und gegebenenfalls das Anschreiben im Anhang. Damit beginnt aber auch das Problem, denn der Empfänger muss diese Dateien öffnen können. Hat er nicht die gleiche Version der gleichen Software wie Sie, kann es schon zu Schwierigkeiten kommen, insbesondere in punkto Formatierung. Hier kann die Übertragung der Unterlagen in das PDF-Format Abhilfe schaffen.
Generell gilt: Fordern Unternehmen zur E-Mail-Bewerbung auf, sollten Sie diese Möglichkeit nutzen, weil Sie so immerhin das Geld für die Bewerbungsmappe sparen.
Wichtig: Rufen Sie einen Tag nach Einsendung der E-Mail an, ob alle Daten sicher angekommen sind. Natürlich wird man Ihre Unterlagen noch nicht geprüft haben, aber so schließen Sie Übertragungsfehler aus.